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Mittwoch, 11. April 2012

Apfelstreuselkuchen

An Ostersonntag darf der Kuchen nicht fehlen. Also dachte ich mir, ich versuche mal einen Apfelkuchen zu backen.

Für die Springform (Ø 26 cm):
etwas Fett
Knetteig:
200 g Weizenmehl
1 Msp. Backpulver
100 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei (Größe M)
100 g weiche Butter
Füllung:
1 1/2 kg Äpfel
75 g Zucker
1 Msp. gemahlener Zimt
25 g Butter
Streuselteig:
150 g Weizenmehl
100 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
100 g weiche Butter 
 
Als erstes den Boden der Springform fetten und den Backofen auf 200°C vorheizen.
Für den Knetteig: 
Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf dem Springformboden ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Springformrand darumlegen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben und den Boden ca 15 Minuten vorbacken.
Boden in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.


Für die Füllung: Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, mit Zucker, Zimt und Butter unter Rühren bei mittlerer Hitze etwa 10 Min. dünsten, leicht abkühlen lassen.

Den übrigen Teig zu einer langen Rolle formen, als Rand auf den vorgebackenen Boden legen und so an die Form drücken, dass ein etwa 2 cm hoher Rand entsteht. Apfelfüllung auf dem vorgebackenen Boden verteilen.


Für den Streuselteig: Mehl in einer Rührschüssel mit Zucker, Vanillin-Zucker mischen. Butter oder Margarine hinzufügen und alles mit dem Mixer (Rührstäbe) zu Streuseln von gewünschter Größe verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig auf der Füllung verteilen. Den Kuchen ca. 40 Minuten fertig backen.
Springformrand entfernen, Gebäck nur vom Springformboden lösen, aber darauf auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Sonntag, 28. August 2011

Tripple Schokokuchen

Ja ich bin noch da, wenn auch nicht mehr so konstant. Aber im Moment geht es drunter und drüber. Heute hatte ich jedoch Zeit einen unglaublich schokoladigen Schokokuchen zu machen. Er ist so schokoladig, das kann man nicht in Worte fassen.


115g dunkle Schokolade, geraspelt
70g Butter
100g Zucker
2 Eier
50g Mehl
2 El Kakaopulver
1 Tl Backpulver
1 Tl Vanilleextrakt
25g Saure Sahne
75ml Sahne
135g Vollmilchschokolade, geraspelt
50g weiße Schokolade, geraspelt

Um mir viel Arbeit zu sparen, habe ich direkt geraspelte Schokolade gekauft. An sich war die Zubereitung ein Kinderspiel.
Backofen auf 175 Grad vorheizen. Jaaaa, ich habe daran gedacht...unglaublich, aber wahr!!!
Springform von 16-18 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter einfetten.
 
Für den Kuchenteig die dunkle Schokolade und die Butter bei kleiner Hitze schmelzen.
Zucker und Eier schaumig schlagen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Erst die Mehlmischung vorsichtig unter die Eiermasse mischen, dann Schokobutter und saure Sahne und dann das Vanilleextrakt. Teig in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen.
Abgekühlten Teig aus der Form nehmen und einmal durchschneiden.

Für das Frosting die Sahne in einem Topf langsam erhitzen, die Vollmilchschokolade dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Kuchen mit dem Frosting füllen, Deckel drauf und auch bestreichen.
Die weiße Schokolade über den Kuchen geben.

Samstag, 16. April 2011

Tarte Tatin die 2.

Also es hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Ich kann doch nicht an einer Tarte scheitern...also nochmal...und da ich mit dem letzten Rezept nicht so viel erfolg hatte, probiere ich eine leicht abgewandelte Version aus.
 
200 g Mehl
50 g Zucker
100 g kalte Butter
1,25-1,5 kg Äpfel
2-3 EL Zitronensaft
150 g Zucker
75 g kalte Butter
Für den Teig Mehl, Zucker und Butter in Flöckchen mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. 
2-3 EL eiskaltes Wasser zugeben und die Krümel rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt 30 Min. kalt stellen. Also ich muss ja mal sagen, dass diese Mengenangabe sehr viel deutlicher ist, als "ein halbes Glas Wasser". Schließlich sind ja bei jedem die Gläser unterschiedlich groß. Und nein, ich habe keinen Krug oder ähnliches benutzt. Also hab ich aufgrund meiner Erfahrung aus der Vorwoche erstmal nur 2 EL genommen und es hat vollkommen ausgereicht.
Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Apfelviertel mit Zitronensaft beträufeln. Den Zucker bei kleiner Hitze in einem Topf schmelzen und hell bräunen lassen, den Karamell in die Form gießen (aufpassen, er ist sehr heiß!) und diese schwenken, bis der Boden gleichmäßig überzogen ist. 
Falls jemand das heiß! überlesen hat....es ist wiirklich heiß...so heiß, dass ich nun an meinem linken Zeigefinger eine Brandblase habe...dabei wollte ich nur etwas Karamell von der Arbeitsplatte entfernen. So, nun die Apfelviertel aufrecht und dicht an dicht nebeneinander in den Karamell setzen. Butter in Flöckchen über die Äpfel geben. 
Backofen auf 200° vorheizen. Den relativ mürben Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche behutsam in Größe der Form ausrollen, auf die Äpfel legen.
Im Ofen ca. 35 Min. backen, bis der Teig hellbraun und knusprig ist. Form aus dem Ofen nehmen, eine Tortenplatte auf auflegen und die Tarte darauf stürzen (Vorsicht, dabei läuft eventuell etwas heißer Saft heraus!) 

 Sieht meine Tarte nicht toll aus?! Ach ist das schön, das es keine Tarte Tatin die 3. geben wird!!!

Montag, 11. April 2011

Tarte Tatin die 1.

Und das sollte es zum Kaffee geben.
5 Äpfel
1/2 Glas Wasser
75 g Butter
125 g Zucker
150 g Mehl

Mehl, Butter und Wasser zu einem Teig kneten. So was doofes, ich glaub mein halbes Glas Wasser war zu viel Wasser, denn ich habe keinen Teig sondern eine klebrige Pampe. Also alles in den Müll und nochmal versuchen. Aber leider hatte ich keine Butter mehr und mittlerweile war es so spät, dass ich auch keine Chance hatte welche zu kaufen. Also nächstes Wochenende!

Sonntag, 27. März 2011

Torta della Nonna

Nachmittags sitze ich ohne Hintergedanken im Büro, als ganz unerwartet eine E-Mail von Hr. Cerby kommt. Er würde so gerne mal wieder eine Torta della Nonna essen. Na ja, was soll ich sagen...mach ich doch gerne. Daher gab es die Torta della Nonna gleich dieses Wochenende.

350g crema pasticcera
300g Mürbeteig mit 1/2 TL Hefepulver
25g Pinienkerne
1EL Puderzucker
1 EL Milch
Butter und Mehl für die Backform

Als erstes bereitet man die crema pasticcera vor. Diese wird mit Frischhaltefolie abgedeckt und in den Kühlschrank zum Abkühlen gestellt. Anschließend bereitet man den Mürbeteig vor.
150g Mehl
50g Zucker
75g Butter
1 Eigelb
1/2 Ei (ist halt so durch die Mini Backform)
etwas geriebene Zitronenschale
1/2 Tütchen Vanillezucker
1 Priese Salz
Ziemlich simpel...alles zu einem schönen Teig verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 min in den Kühlschrank legen. An das zusätzliche Hefepulver denken. Ich hatte es vergessen und im nachhinein noch hinzugegeben.

Wenn nun die Wartezeiten endlich um sind und die crema kalt, wird die Backform eingefettet und eingemehlt. 2/3 des Teiges ca. 5mm dick ausrollen und in die Form legen, so dass auch ein Rand von ca. 3cm steht. Mit einer Gabel den Boden perforieren. Nun die kalte crema hinein geben. Mit dem restlichen Teig einen Deckel formen, darauf legen und den Rand mit den Fingern umklappen und leicht festdrücken. Nochmal mit der Gabel perforieren. Den Kuchen mit der Milch bestreichen, die Pinienkerne darauf verteilen und mit etwas Puderzucker besteuen.
Nun den Kuchen bei 170°C (ja ich habe schon wieder vergessen den Ofen vorzuheizen) und 35 min backen lassen.
Den Kuchen in der Form auskülen lassen und dann langsam aus der Form lösen. Ordentlich mit Puderzucker bestreuen.
Kleiner Tip: Nicht anschneiden, bevor der Kuchen nicth vollständig ausgekühlt ist, da sonst die crema nicht fest genug ist.

Freitag, 25. März 2011

Weiße Vanille Cupcakes

Mein Geburtstag! Für viele ein freudiger Anlaß. Für Hr. Cerby der totale Streß!!! Wieso? Na ganz klar, weil seine geliebte Frau schon 2 Wochen vorher anfängt mit: "Ich werde sooo alt!" Aber es stimmt halt. Ich werde immer älter. Überall höre ich ticktack ticktack. Aber komischerweise immer nur im März. Es hilft aber nix, Freunde und Familie wollen trotzdem bei mir sein. Also laden wir halt alle zum Brunch zu uns nach Hause ein.
Ich werde alle Rezepte nach und nach posten.
200 g Weiße Schokolad
75 ml Milch
250 g Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier 
125 g Creme fraich
100 g Zucker
4 Päckchen Vanillezucker
1 TL Bourbon-Vanille-Back
Für die Creme:
55 g weiche Butter
40 g Puderzucker
300 g Frischkäse

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Papierförmchen ins Muffinblech setzen. 50 g der weißen Schokolade für die Garnitur beiseite stellen. Restliche 150 g etwas zerhacken, in eine kleine Metallschüssel geben und mit der Milch im Wasserbad schmelzen. Masse etwas abkühlen lassen. Mehl und Backpulver mischen.

Die Eier mit Crème fraîche, Zucker, 3 Päckchen Vanillezucker, Bourbon Vanille-Back und Schokomasse verrühren. Die Mehlmischung zügig zugeben und unterrühren. Den Teig in die Förmchen/ das Muffinblech füllen.
Die Muffins im Ofen (Mitte) 20 bis 25 min. backen, anschließend in dem Blech etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Die weiche Butter mit dem Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker mixen, Frischkäse zufügen und zu einer leichten Buttercreme verrühren.
Mit einer Sahnetülle auf die Muffins spritzen. Diese dann 20 bis 30 min. in den Kühlschrank stellen. Von der weißen Schokolade mit einem Messer mit dünner Klinge dünne Hobel abschneiden und die Muffins mit den Spänen garnieren. Ganz zufällig hatte ichnoch niedliche Zuckerherzen im Schrank. Die geben den sonst recht weiß wirkenden Cupcakes etwas Farbe.

Sonntag, 20. März 2011

Nanaimo Bars

Ahhhhh...sechs herrliche Tage waren Stibino und ich in Italien. Es war wunderbar. Was wir getan haben? Gegessen und geshoppt!! Ausschließlich! Wirklich!!! Neapel ist prädestiniert um von morgens bis abends zu essen :) wir haben es ausprobiert!! Es war unglaublich lecker. So aber nun zurück zum grauen Alltag in Berlin!
Bei mir auf Arbeit ist es üblich Urlaubslagen zu geben. Meißtens was selbstgemachtes.
Und ich habe mal wieder was von Barcomi ausprobiert.

Für den Teig:
200g Zwieback, fein gemahlen
80g Kokosraspel
50g gehackte Mandeln (eigentlich ja Walnüsse, aber die hatte ich nicht im Haus)
125g zerlassene Butter
50g Vollmilchschokolade
50g Zucker
1 Päckchen Vanille-Aroma
1 Ei, leicht verschlagen

Für die Füllung:
60g weiche Butter
3 EL Sahne
200g Puderzucker

Für die Glasur:
150g Vollmilchschokolade (eigentlich Zartbitter, aber die mag ich nicht)

Zwieback, Kokosraspel und Mandeln vermischen. Die Butter zerlassen, dann die Schokolade zugeben, bis sie schmilzt, gefolgt von Zucker und Vanille-Aroma. Diese Masse und das Ei zur Zwieback-Mischung geben und gut verrühren. Die Mischung in eine Form pressen und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit mischt man die Zutaten für die Füllung und rührt alles glatt. Die Creme nun auf den kalten Boden verteilen und alles nochmal für eine Stunde in den Kühlschrank.
Und nun die restliche Schokolade schmelzen und mit einem Buttermesser auf der Füllung verstreichen. Und nochmal eine Stunde in den Kühlschrank.
Also das ist definitiv ein Kuchen zum Zwischendurch machen, denn man hat immer nur kurz zu tun.
So, nun das Ergebnis:
Es war sehr lecker. Sehr wuchtig und auch schön süß, aber sehr sehr lecker!

Montag, 7. März 2011

Zeppole di San Giuseppe

Ein sehr leckeres Gebäck, dass normalerweise am 19. März zubereitet wird. Aber egal...wir wollten sie jetzt!
Für den Teig nimmt man:
200ml Wasser
80g Butter
120g Mehl
4 Eier
eine Prise Salz

Für die crema pasticcera:
60g Mehl
500ml Milch
Zitronenschale
4 Eigelb
1 Vanilleschote
120g Zucker

Zuerst bereitet man die Crema vor. Hierfür kocht man die Milch mit der Vanilleschote kurz auf. Anschließend nimmt man den Topf vom Herd.
Das Eigelb und den Zucker rührt man nun zusammen, bis es cremig wird. Nun das Mehl und dann ca. 1/3 der Milch dazu und verrührt alles mit dem Rührgerät. Sobald es miteinander verrührt ist, nimmt man die Schote aus dem Topf und gibt die Eier-Mehl-Masse in den Topf, dabei immer schön rühren.
Nun gibt man die Zitronenschale dazu und bei kleiner Flamme nochmal schön rühren. Die Creme sollte gelblich sein und nicht mehr flüßig. Sie sollte also nicht mehr vom Löffel tropfen.
Die Creme nun zur Seite stellen zum Abkühlen.
Das Wasser wird mit der Butter und einer Prise Salz erhitzt. Kurz bevor es beginnt zu kochen, nimmt man den Topf vom Herd, kippt das Mehl dazu und fängt kräftig an zu rühren. Sobald sich ein ziemlich glatter Teig gebildet hat, setzt man den Topf nochmal auf den Herd und rührt weiter, bis sich auf dem Topfboden ein weißer Film bildet. Nun läßt man den Teig etwas abkühlen um die Eier dazu zu geben. Fertig!
Nun kommt der Teig in eine Spritztüte und man formt ca. 8cm große Kringel auf einem Backblech.
Na ja, im Schätzen war ich noch nie besonders gut, und besonders rund sind sie auch nicht geworden. Bei 200°C werden die Kringel nun 25 Minuten gebacken und dann läßt man sie abkühlen.
Sobald die Kringel abgekühlt sind werden sie aufgeschnitten und mit crema pasticcera gefüllt. Normalerweise kommt in die Mitte (also über das Loch) noch etwas Crema und eine Amarenakirsche, aber da meine Kringel zu groß waren, hat das nciht so geklappt. Also etwas Puderzucker darauf und fertig. Geschmacklich waren sie sehr gut.

Samstag, 19. Februar 2011

Migliaccio - Neapolitanischer Grieß-Ricotta-Kuchen

Da bin ich wieder!
Diese Woch hatte Hr. Cerby Geburtstag. Das gibt mir die perfekte Gelegenheit für morgen seinen 2liebsten Kuchen zu backen. (seinen allerliebsten gab es an seinem Ehrentag).

Das sind die Zutaten:
125g Weichweizengrieß
0,5l Milch
1/2 Tütchen Vanille
ein Stück Butter nach Gefühl (jaaa sowas find ich toll)
3 Eier
100g Zucker
250g Ricotta
ein Stück Zitronenschale
ein Stück Orangenschale
etwas frisch geriebene Zitronenschale
eine Prise Salz

So...zunächst such ich mal meine tolle Kamera. Find sie nicht! Super! Bestimmt liegt sie im Auto bei Hr. Cerby. Da liegt sie gut, echt gut. Na ja, zum Glück hab ich noch meine kleine Digicam. Akku alle. Langsam nervt es. Also erstmal Akku aufladen.
In der Zwischenzeit gibt man die Milch in einen Topf und gibt den Grieß dazu. Zitronen-, Orangenschale und ein wenig Salz und aufkochen lassen.
Immer schön rühren, da es sonst anbrennt, wenn die Milch anfängt zu dicken, die Schalen herausnehmen. Sobald sich eine homogene, weiche Masse gebildet hat, gibt man ein Stückchen Butter dazu und rührt es ein. Anschließend nimmt man den Topf vom Herd.
 Den Ricotta gibt man mit 3 Eiern in eine Rührschüssel und vermengt beides, bis es schön gleichmäßig ist. Anschließend kommen die Vanille und der Zucker dazu. Alles verrühren.
Nun vermischt man die Ricottamasse mit der Grießmasse, fettet die (bei mir wieder eine Mini-) Backform ein. Und nun alles bei 180°C ca 50 Min in den Ofen.
Ja, schön gesagt, aber ich hab schon wieder vergessen den Ofen vorzuheizen. Also muss ich noch etwas warten, bevor ich meinen allerersten Migliaccio in den Ofen schiebe.

Samstag, 5. Februar 2011

Chocolate Swirl Babka (Barcomi)

Das ist der Sonntagskuchen für diese Woche. Da ich die ganze Woche mit Fieber im Bett lag, hab ich ausnahmsweise eine große Kastenform genommen, denn somit freuen sich am Montag auch die Kollegen!
Erstmal die Zutaten:
Teig:
560g Mehl
21g frische Hefe
65g Zucker
1/2 TL Salz
125g weiche Butter
150ml warme Milch
4 Eigelb
Füllung:
150g Zartbitterschokolade (ihhh mag ich nicht, ich nehm lieber Vollmilch) geschmolzen
60g Butter
150g Zartbitterschokolde gehackt (hab natürlich zu wenig Vollmilchschokolade geholt, deshalb werden jetzt die letzten Weihnachtsmänner geopfert)
80g Marzipan
40g Zucker mit 1 TL Zimt
2 Eiweiß, steif geschlagen
Glasur:
1 Eigelb
1EL Sahne

Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Butter vermischen. Die warme Milch mit dem Eigelb verquirlen und in die Mehlmischung geben, 4 - 5 Minuten kneten.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben (aber vorher einmehlen) und nochmal kurz kneten. Laut Buch soll der Teig weich und glatt sein. (Glatt versteh ich ja, aber weich in Vergleich zu was? Hmmmm wird schon stimmen!)
Den Teig in eine Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch zudecken. Der Teig soll jetzt 1 - 2 Stunden ruhen.
In der Zwischenzeit habe ich die Weihnachtsmänner gehackt, die restliche Schokolade mit der Butter im Wasserbad geschmolzen und den Eischnee mit der Zucker-Zimt-Mischung vermengt.
Endlich ist die Zeit um (Ich habe nur 1,5 Stunden gewartet, da sich der Teig bereits verdoppelt hatte).
Der Teig soll laut Buch niedergeboxt werden. (Was?? Ist das jetzt wörtlich gemeint?) OK, ich boxe mal kurz in den Teig....ist lustig....lasse mich verleiten und boxe bestimmt 5 Minuten in den Teig....zum Glück bin ich unbeobachtet.
Den Teig nun auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen. Dank meines neuen Nudelholzes geht das recht einfach. Auf den ausgerollten Teig verteilen wir zuerst die geschmolzene Schokolade und dann die Eischneemasse
Auf dem Teig jetzt das Marzipan brökeln und die gehackte Schokolade verteilen. Den Teig fest aufrollen. Nicht zu fest, denn dann verrutscht die Füllung.
Die Enden ringförmig zusammendrücken.
Den Ring nun 4 - 5 mal verdrehen. Klappt nicht. ich hab es genau 2 mal geschafft. Danach fängt der Teig an aufzureißen. Also lassen wir es so. Den Zopf legen wir in eine gebutterte Kastenform.
Den Teig mit der Eigelb/Sahneglasur bestreichen und 30 min ruhen lassen.
Den Backofen auf 180° C vorheizen und den Laib etwa 55 Minuten backen. Nach 40 Minuten nachsehen, sollte der Laib zu dunkel sein, sollte er mit Alufolie abgedeckt werden. Ich habe den Laib bereits nach 30 Minuten abgedeckt.


Auf dem Foto im Backbuch ist der Laib mit schönen Streuseln belegt, die ich aber im Rezept nirgendwo finde. Da ich ja viel Zeit habe, schaue ich ein wenig auf der Barcomi Homepage. Siehe da, die Streusel sind aus einem anderen Rezept.
100g Mehl
90g Zucker
1/4 TL Zimt
25g gehackte Mandeln
1 Prise Salz
60g Butter, zerlassen
Ganz einfach alles zusammengeben und mischen.

Nach ca. 55 Minuten senken wir die Temperatur auf 165°C und lassen ihn noch weitere 12 Minuten backen. Geben vorher aber noch die Streusel auf den Laib.
Hmmm die Backzeit ist um, aber die Streusel sehen noch immer roh aus und liegen lose oben auf. Also weg damit, lassen wir die halt weg.
Die Ränder werden nun vorsichtig mit dem Messer gelöst, um das Babka aus der Form zu lösen.
Ohhh nein, er ist zerbrochen!!!!!!!
Mhhh, also improvisieren, den Rest auch noch lösen, zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben.
Das Ergebnis ist ok, nicht perfekt, aber ok! Morgen machen wir dann den Geschmackstest.

Samstag, 29. Januar 2011

Hinweise und erste Versuche...

Ja, ja....ich habe die Aufforderung gehört.
So ganz, möchte ich die Katze noch nicht aus dem Sack lassen. Aber ich kann schonmal folgendes verraten.
Dies sind die Zutaten für das morgige Essen:
 Damit morgen alles schön schnell und Reibungslos klappt. Haben die Cerbys heute die Einkäufe erledigt - zum Glück stand Hr. Cerby mit oft ungefragten hilfreichen Tipps immer an meiner Seite.
Das Rezept ist aus dem "cucchiaio d'argento" - laut Hr. Cerby (und  auch dessen Familie) DAS italienische Kochbuch überhaupt!
250g Hackfleisch (Mmh ok...aber Rind oder Gemischt? Keine Ahnung! Aber zum Glück ist Hr. Cerby dabei, der erklärt mir: Nur Rind, aber nicht zu mager (also kein Schabefleisch) und nur von der Theke, kein Abgepacktes, weil man diese kleinen Details immer im Geschmack bemerkt. Ok, für die Zukunft gemerkt)
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Stück Sellerie (Stange oder Knolle? Wie groß ist ein Stück? Hr. Cerby: Nimm was du findest, Knolle ist stärker im Geschmack...ein Stück ist halt ein Stück - ahhh ja - aber nimm eines vom Suppengrün. Gesagt, getan!)
2 kleine Dosen geschälte Tomaten (nur die Abgebildeten, alle anderen sind bitter sagt Hr. Cerby)
40g Butter
2 EL Olivenöl (auch hier gibt es Unterschiede, aber dass wußte ich auch vorher)
300g Mehl
3 Eier
Salz & Pfeffer

Steht zwar nicht in DEM Kochbuch, aber Hr. Cerby sagt: So richtig gut wird das Ganze NUR, wenn du 2 - 3 Lorbeerblätter nimmst. Va bene!


Ach jaaaaa, der obligatorische Sonntagskuchen ist fertig. Gebacken mit meiner lieben Freundin Tümmler! Vielen Dank, der schmeckt wahnsinnig gut!!!
Apfel-Walnuss-Karamell-Kuchen von Barcomi

Teig
150 ml Pflanzenöl
150 g Zucker
1,5 Eier (ja, ein halbes Ei ist nicht so einfach. Habe ein Ei in einer kleinen Schale aufgeschlagen und dann nur die halbe Menge genommen)
140g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
50 g Vollkornhaferflocken oder Schmelzflocken
1/2 TL Zimt
1,5 Äpfel, geschält, entkernt und grob geraspelt (GERASPELT, leider hatte der Tümmler eine vorübergehende leichte Leseschwäche, daher sind die Äpfel in kleinen Stücken in der Masse gelandet)
50g Walnusskerne, zerkleinert (immer noch aus der Adventszeit übrig)
Füllung & Frosting
250g Frischkäse
63g weiche Butter
63 ml Karamellsauce

Die Mengen sind für eine 18cm Springform, für eine große einfach die doppelte Menge nehmen.

1. Ofen auf 190 °C vorheizen. Zwei runde Backformen (ø 18 cm) ausbuttern. (Ja Tümmler, hätten wir das mal vorher gesehen mit den 2 Formen)
2. Öl und Zucker cremig schlagen, bis die Masse leicht und fluffig ist. Die Eier dazugeben und 2 Minuten weiterschlagen. Mit einem Gummispachtel sanft Mehl, Haferflocken, Zimt, Natron und Salz unterrühren, bis alles vermischt ist. Es entsteht eine sehr klebrige, weiche Masse. Äpfel und Nüsse unterheben.
3. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Backformen verteilen und etwa 35 bis 40 Minuten backen. (Wir haben eine 18cm und eine 24cm Form genommen um die Böden zu backen, und haben den großen Boden dann ausgestochen. Somit konnten wir die Ränder bereits zwischendurch naschen)
4. Während die Kuchen backen, bereitet man die Füllung vor: Frischkäse mit der Butter verschlagen, bis die Masse glatt ist. Die Karamellsauce dazugeben – und das war’s schon!
Wenn die Masse warm oder dünn wirkt, für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
5. Mit einem Zahnstocher den Gartest beim Kuchen machen: Bleibt kein Teig am Zahnstocher kleben, ist der Kuchen fertig. Bevor man die Kuchen aus der Form nimmt, läßt man sie 10 Minuten auf einem Kuchengitter ruhen. Ganz auskühlen lassen, ehe man das Frosting darauf verteilt.
6. Einen Kuchen auf eine Platte legen, etwas Füllung auf der Oberfläche des Kuchens verteilen und den
zweiten Kuchen darauf setzen. Jetzt die Füllung auf den Seiten der Torte und auf der Oberseite verstreichen.